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Wir sind weiterhin für Sie da!

Liebe Mandanten,

auch in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie möchten wir Ihnen mit Rat und Tat uneingeschränkt beistehen!
Unsere Steuerberatungskanzlei ist auch in dieser Situation besetzt. Viele unserer Mitarbeiter nutzen jedoch unsere Home-Office Möglichkeiten. Sie erreichen diese über die Ihnen bekannten Telefonnummern.
Ihre Buchhaltungen oder sonstigen Dokumente und Unterlagen dürfen Sie wie bisher in der gewohnten Art bei uns einreichen.

 

Im Folgenden möchten wir Ihnen die Möglichkeiten des Corona Hilfsprogramms der Bundesregierung etwas genauer erläutern.

 

Soforthilfe Corona

Zu den Anträgen zum Corona-Soforthilfeprogramm.

Wir unterstützen Sie gerne beim Ausfüllen der Anträge, ansonsten stehen Ihnen die Seiten vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg zur Verfügung.

 

Sonderzahlung für Arbeitnehmer gem. BMF-Schreiben vom 09.04.2020:

Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Dezember 2020 aufgrund der Corona-Krise Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro nach § 3 Nummer 11 EStG steuerfrei in Form von Zuschüssen oder Sachbezügen gewähren.

Voraussetzung ist, dass diese zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden.
Genaueres finden Sie hier.

 

Kurzarbeitergeld

Der Koalitionsausschuss hat über wesentliche Erleichterungen in Sachen Kurzarbeitergeld entschieden. So sollen auch die Arbeitgeber die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden voll erstattet bekommen. Zudem soll es Kurzarbeitergeld schon geben, wenn nur 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind. Kurzarbeitergeld wird es auch für Leiharbeiter geben. Es soll außerdem teilweise oder vollständig auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden verzichtet werden.

Das Kurzarbeitergeld kann jedoch nicht für Mini-Jobs beantragt werden.

Kurzarbeit kann nicht ohne Weiteres einseitig vom Arbeitgeber angeordnet werden. Die Anordnung zur Kurzarbeit muss in einem Arbeitsvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder in einem anzuwendenden Tarifvertrag vereinbart worden sein. Daher sollten Sie als Unternehmer prüfen, ob eine Rechtsgrundlage für die Verringerung der Arbeitszeit mit entsprechender Entgeltkürzung besteht oder ob möglicherweise noch kurzfristig eine solche Regelung mit den einzelnen Arbeitnehmern vereinbart werden kann.

Gemäß §§ 95 ff. SGB III kommt die Möglichkeit der Kurzarbeit in Betracht, wenn

  • ein erheblicher Arbeitsausfall mit Entgeltausfall vorliegt,
  • die betrieblichen Voraussetzungen erfüllt sind,
  • die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind und
  • der Arbeitsausfall der Agentur für Arbeit angezeigt worden ist.

Ein erheblicher Arbeitsausfall ist nach § 96 SGB III gegeben, wenn

  • er auf wirtschaftlichen Gründen oder einem unabwendbaren Ereignis beruht,
  • er vorübergehend ist,
  • er nicht vermeidbar ist,
  • im jeweiligen Kalendermonat (Anspruchszeitraum) mindestens 10 % der im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von einem Entgeltausfall von jeweils mehr als 10 % ihres monatlichen Bruttoentgelts betroffen ist.

Bezüglich des Coronavirus ist ein Arbeitsausfall gegeben

  • aufgrund wirtschaftlicher Gründe (z.B. bei Stocken der Produktion aufgrund des Fehlens von Vorprodukten aus China)
  • bei der Absage von Veranstaltungen, die als Dienstleister betreut wurden,
  • als auch im Fall eines „unabwendbaren Ereignisses“ (z.B. im Falle einer Betriebsschließung aus Infektionsschutzgründen).

Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie in dem Video der Bundesagentur für Arbeit unter folgendem Link: So beantragen Sie Kurzarbeitergeld.

Der Arbeitsausfall muss gem. §  99 SGB II der am Betriebssitz örtlich zuständigen Agentur für Arbeit schriftlich oder elektronisch unter folgendem Link angezeigt werden: Kurzarbeitergeld bei Entgeltausfall

Den schriftlichen Antrag zur Anzeige über den Arbeitsausfall und den Antrag auf Kurzarbeitergeld finden Sie unter dem Reiter „Downloads“ über den folgenden Link: Übersicht Kurzarbeitergeldformen

Wichtig für Sie ist außerdem, dass Kurzarbeitergeld frühestens von dem Kalendermonat an geleistet wird, in dem der Arbeitsausfall angezeigt ist.
Beispielsweise sind die Anspruchsvoraussetzungen für den Kalendermonat März auch dann erfüllt, wenn die Anzeige erst am 31. März 2020 eingeht. Somit ist das Kurzarbeitergeld rückwirkend für den gesamten März möglich.

Fragen und Antworten zu Kurzarbeit und Qualifizierung

 

Anpassung der Steuervorauszahlungen

Sollten Sie aufgrund der Krise Umsatzeinbußen erleiden, können wir beim Finanzamt einen Antrag auf Anpassung Ihrer Steuervorauszahlungen (Einkommen-/ Körperschaft- und Gewerbesteuer) stellen.

  • das Bundesfinanzministerium (BMF) hat im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder Regelungen erlassen, die für die von den Folgen der Corona-Krise betroffenen Steuerpflichtigen steuerliche Erleichterungen vorsehen. Von besonderer Bedeutung ist die Möglichkeit, Steuerforderungen zinslos zu stunden. Das Schreiben finden Sie hier (Website BMF).
    zum Mustervordruck.
  • Gewerbesteuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19/SARS-CoV-2). Die Erlasse der obersten Finanzbehörden sind vom 19. März 2020. Das Schreiben finden Sie hier (Website BMF).

 

Weitere Hilfsprogramme

  • Evtl. Verlängerung der Abgabefristen für Steuererklärungen
  • Bei Tätigkeitsverbot aufgrund des Infektionsschutzgesetzes kann grundsätzlich eine Entschädigung erhalten werden
  • Angekündigt sind leichter gewährte Steuerstundungen, die leichtere Anpassung von Steuervorauszahlungen und der Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen
  • Bedingungen für KfW-Kredite und Bürgschaften werden gelockert
  • Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen
  • Aussetzung der Insolvenzantragspflicht
  • Anbei erhalten Sie die Ankündigung der Landesregierung BW zu einem Rettungsschirm für Unternehmen. Siehe: offizielle Website der Landesregierung BW.
    Aktuelle Infos zu den Förderprogrammen:
    - L-Bank
    - KfW
  • Angekündigt wurden diverse Förderinstrumente und Maßnahmen. Unter anderem ein branchenoffener Härtefallfonds mit direkten Zuschüssen (bis 15.000 €) für Selbstständige und Kleinstunternehmer und mittelständische Unternehmen (bis 50 MA). Anträge sollen ab Ende kommender Woche gestellt werden können.

Genauere Informationen dazu finden Sie in der pdf-Datei des Deutschen Steuerberaterverbands e.V.

 

Weitere Neuigkeiten und Änderungen bezüglich staatlicher Maßnahmen erhalten Sie zeitnah von uns per E-Mail oder hier auf unserer Homepage.

Für Rückfragen stehen wir und unser gesamtes Team Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen in dieser schweren Zeit viel Gesundheit, Hoffnung und die Kraft, den Mut nicht zu verlieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Mayinger
Christoph Gschwind
Dominic Mayinger

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